Aktuelles

Newsarchiv

21. Juni 2018
„Guck mal, da ist ja dein Vater!“
„Tagesspiegel“-Artikel anlässlich des 85. Jahrestags der „Köpenicker Blutwoche“
„Die ersten Konzentrationslager und Folterstätten waren tatsächlich ‚Labore der Gewalt‘ und gaben einen Ausblick auf das sich später entwickelnde Konzentrationslagersystem und die Verstetigung der nationalsozialistischen Herrschaft, betont der Historiker Stefan Hördler. (...)" | zum Artikel

6. Februar 2018
NS-Raketenproduktion unter Tage
„Deutschlandradio Kultur“ über Zwangsarbeit im KZ Mittelbau
„Stefan Hördler, ist es aber auch wichtig, in die Umgebung zu gehen, wo sich 40 Außenlager auf den ganzen Harz verteilten – untergebracht mitunter sogar unter aller Augen in der Dorfkneipe. (...)" | zum Beitrag

26. Januar 2018
Zwangsarbeit unter der NS-Herrschaft
Vortrag an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
„Der Vortrag geht den zentralen Fragen nach den Voraussetzungen, Strukturen und Akteuren von Zwangsarbeit sowie den verschiedenen Gruppen und dem Alltag der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 nach. Darüber hinaus stehen Aspekte der Entschädigung und Debatten nach 1945 um die Anerkennung der NS-Zwangsarbeit als Unrecht im Fokus. (...)" | zur Veranstaltung

11. Januar 2018
Reconstructing the Photographs from the Lili Jacob Album from Auschwitz-Birkenau
Vortrag mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller auf der Tagung "Double Exposures. Perpetrators and the Uses of Photography" in der Kazerne Dossin, Mechelen, 11.-13. Januar 2018
„The photos from “Lili Jacobs album” have been displayed in every Holocaust museum and used to illustrate the “final solution” in countless books and documentaries. But, while being a vital source, neither the album nor the photographs have ever been analyzed at depth. (...)" | zur Tagungswebsite

1. Juni 2017
„Ohne die Täter gäbe es das KZ nicht“
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“
„‚Wir möchten Fragen beantworten können. Das ist unser Anspruch.‘ Vor allem mit einem Mythos will der Wissenschaftler aufräumen: mit dem Universalbild der schwarzuniformierten SS, die die Konzentrationslager führte. (...)“ | zum Artikel

2. Mai 2017
Halb tot für Hitler Raketen bauen
Artikel in der „Neuen Züricher Zeitung“ über das KZ Mittelbau
„Stefan Hördler hat zudem pädagogisches Potenzial ausgemacht, um am Beispiel von Mittelbau-Dora die verbrecherischen Triebkräfte und die Anpassungsfähigkeit des NS-Regimes zu illustrieren. (...)“ | zum Artikel

10. April 2017
Nach Auschwitz-Urteil werden Ermittlungen gegen KZ-Personal ausgeweitet
Die „Thüringer Allgemeine“ über gegenwärtig laufende Ermittlungen zu Verbrechen im KZ-System
„Hördler, der in mehreren Auschwitz-Prozessen als Sachverständiger gehört wurde, sagte weiter, an vielen Stätten sei systematisch gemordet worden. ‚Es gab Gaskammern in Auschwitz und Lublin, aber auch in weiteren Konzentrationslagern wie Stutthof, Sachsenhausen, Mauthausen oder Ravensbrück.‘“ (...)“ | zum Artikel

29. November 2016
S. Hördler: Ordnung und Inferno
Besprechung auf H/Soz/Kult von Nikolaus Wachsmann
„Stefan Hördler has written an important book. Drawing on painstaking primary research in dozens of archives and collections across Europe and the US, he provides a fresh and original look at the SS concentration camp system during the Second World War. (...)“ | zur Rezension

25. November 2016
NS-Fotografien: Die verschlüsselte Wahrheit der Bilder
„Der Standard“ berichtet über die Konferenz "Photographs from the Camps of the Nazi Regime" am 10./11.11.2016 an der Universität Graz
„Obwohl die Lagerverantwortlichen kurz vor der Befreiung die meisten Dokumente und Fotografien vernichteten, existieren heute noch tausende Bilder aus dem Inneren der Konzentrationslager. Wer waren die Fotografen, was wollten sie mit ihren Bildern, und unter welchen Bedingungen entstanden diese? (...)“ | zum Beitrag

24. Oktober 2016
So verbrachten die Massenmörder von Auschwitz ihre Freizeit
Die „Leipziger Volkszeitung“ stellt „Das Höcker Album – Auschwitz durch die Linse der SS“ vor
„In der ZDF-Talkshow Markus Lanz hat Hördler kürzlich über seine Erkenntnisse gesprochen. Die Bilder seien die einzigen bekannten Quellen, die derartige Zusammenkünfte und das anwesende KZ-Personal zeigten, erklärte der Historiker. (...)“ | zum Artikel

18. Juni 2016
Willfähriger Mordgehilfe
Das „Westfalen-Blatt“ berichtet über die Urteilsverkündung im Detmolder Prozess gegen Reinhold Hanning
„Die Todesfabrik von Auschwitz habe nur durch das reibungslose Ineinandergreifen vieler kleiner Rädchen funktionieren können. ‚Eines dieser Rädchen waren Sie!‘ Dass er nie an der Rampe bei der Ankunft der Deportierten gewesen sein will, sei eine Schutzbehauptung. Die 3. Kompanie des SS-Totenkopfsturmbannes, Hannings Kompanie, sei dort eingesetzt worden. Das habe Gutachter Stefan Hördler zweifelsfrei mit historischen Dokumenten und konkreten Terminen belegen können. (...)“ | zum Artikel

8. Juni 2016
Wie die Auschwitz-Täter feierten
Besprechung von „Das Höcker Album – Auschwitz durch die Linse der SS“ im Deutschlandradio Kultur
„Jede Fotografie ist seitenfüllend und mit einer ausführlichen Legende abgedruckt. Dem Bildteil vorangestellt sind neun Texte von international renommierten Wissenschaftlern. Sie berichten von Erhalt und Edition des Albums, dechiffrieren die Fotografien und beschreiben Täterbiografien, -karrieren und Beziehungsgeflechte, die erstmals überhaupt durch diese Bilder erkennbar werden. (...)“ | zum Beitrag

14. Mai 2016
Neues Buch liefert Erkenntnisse zur Massenvernichtung und zu den Seilschaften der SS
Die „Thüringer Allgemeine“ über die neu erschienene Publikation „Das Höcker Album – Auschwitz durch die Linse der SS“
„Es beginnt eine jahrelange akribische Forschungsarbeit, um jedes Foto räumlich und zeitlich einordnen zu können, die einzelnen Personen zu identifizieren und letztlich die 116 Aufnahmen zu kontextualisieren. Tausende Personalakten werden gewälzt, Quellen gesucht und ausgewertet. (...)“ | zum Artikel

22. April 2016
Vertrauter von Hanning soll als Zeuge aussagen
Die „Lippische Landes-Zeitung“ berichtet über den zehnten Prozesstag im Verfahren gegen Reinhold Hanning
„Der Experte ließ keinen Zweifel daran, dass Unterscharführer wie Hanning umfassende Kenntnis über die Vorgänge in Auschwitz gehabt hatten und als Gruppenführer eine ‚besondere Befehlsgewalt‘ hatten. Und er räumte auch mit der Mär auf, dass die SS-Männer keine Wahl gehabt hätten als im KZ Dienst zu tun. (...)“ | zum Artikel

17. April 2016
Schilderungen eines Auschwitz-Experten
Artikel in der „Lippischen Landes-Zeitung“ über die Anhörung als historischer Sachverständiger im Prozess gegen den ehemaligen SS-Unterscharführer Reinhold Hanning vor dem Landgericht Detmold
„Als der 38-jährige Historiker aus Weimar über die militärischen Gliederungen der SS-Totenkopfverbände berichtet, deren Hauptaufgabe die Bewachung und Verwaltung der von der SS errichteten Konzentrationslager war, schaute der 94-jährige Angeklagte, der am neunten Verhandlungstag wieder mit dem Rollstuhl in den Gerichtssaal geschoben wurde, interessiert auf die Leinwand. (...)“ | zum Artikel

4. Januar 2016
Genickschuss und Giftspritze
Besprechung von „Ordnung und Inferno“ durch Michael Mayer in der „Süddeutschen Zeitung“
„Wie wirkte sich der Untergang des Nazi-Reiches in den Konzentrationslagern aus? Stefan Hördler liefert neue Erkenntnisse über das Vernichtungssystem der SS in den Monaten vor Ende des Zweiten Weltkrieges. (...)“ | zum Artikel

9. Oktober 2015
Fighting for Lebensraum in a Germanised new Europe? Ethnic German SS volunteers from South-Eastern Europe
Vortrag auf dem Workshop "Lebensraum and Volksgemeinschaft" am European University Institute, Florenz
„This workshop starts from the premise that the National Socialist quest for Lebensraum had always involved a concrete ideal of community that cannot be analysed apart from it. The contributions focus on actors crucial for expanding the Volksgemeinschaft beyond the borders of the Reich. (...)" | zur Veranstaltungsseite

17. Juni 2015
Mühsame Suche nach der Wahrheit
Bericht in der „Frankfurter Rundschau“ über den Prozess gegen Oskar Gröning
„Auch die Behauptung Grönings, mehrfach schriftlich seine Versetzung an die Front beantragt zu haben, konnte Hördler nicht bestätigen. Nach seiner Ansicht wäre ein entsprechendes Ersuchen in einschlägigen Listen vermerkt worden – die Listen lägen vor, jedoch ohne entsprechende Vermerke eines Versetzungsantrags Grönings. (...)“ | zum Artikel

8. Mai 2015
Für SS-Wachmann Johann Breyer wäre es eng geworden - jetzt wird die Akte geschlossen. Ein Prozess ohne Angeklagten
Das Oberpfälzer Portal „Onetz“ blickt auf das 2014 angedachte Verfahren zurück
„Ist es möglich, dass Breyer als SS-Wachmann des 8. Totenkopf-Sturmbann-Bataillons nichts mitbekommen hat? Breyer hat das in mehreren Verfahren in den USA immer wieder behauptet. ‚Niemals‘, antworten Heindl und Härtl unisono. Zu diesem Schluss kommt auch das Gutachten des Sachverständigen Dr. Stefan Hördler, den die Weidener Staatsanwaltschaft dafür gewinnen konnte. (...)“ | zum Artikel

6. Mai 2015
Oskar Gröning Nazi trial: Will mysterious letter condemn the 'Accountant of Auschwitz'?
Kommentar von Kirsten Goetze zum Verfahren gegen Oskar Gröning in der "International Business Times"
„The court in Lüneburg will therefore hear historical experts concerning the duties and responsibilities of Gröning at Auschwitz in spring-summer 1944. Among these experts will be Dr. Stefan Hördler, perhaps the world's leading expert on the concentration camp guard forces and their operation at Auschwitz. (...)“ | zum Artikel

30. April 2015
Die Schwester, die sie nie kennengelernt hat
Die „Jüdische Allgemeine“ berichtet über den 5. Prozesstag im Lüneburger Auschwitz-Prozess
„‚Ich würde vollkommen ausschließen, dass nur durch Beförderung zum Unterscharführer kein Rampendienst mehr vorgesehen war‘, sagte der Weimarer Historiker Hördler. Zugleich gehe er davon aus, dass der engere Dienstbereich von Gröning nicht an der Rampe, sondern in der sogenannten Häftlingsgeldverwaltung lag. (...)“ | zum Artikel

29. April 2015
„Die geerbte Schuld, überlebt zu haben“
Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ zum Verfahren gegen Oskar Gröning vor dem Landgericht Lüneburg und das historische Fachgutachten
„Der Angeklagte Gröning hatte zu Beginn des Verfahrens ausgesagt, während der Zeit der Transporte aus Ungarn nur höchstens dreimal vertretungsweise Dienst an der Rampe getan zu haben, um das zurückgelassene Gepäck zu bewachen. Auch wegen seiner Beförderung zum Unterscharführer sei er davon ausgenommen worden. ‚Das halte ich für vollkommen unglaubwürdig‘, sagte der historische Gutachter Stefan Hördler (...)“ | zum Artikel

11. April 2015
Morden bis zum Ende
Veröffentlichung eines Artikels über das KZ-System in der zweiten Kriegshälfte auf „Zeit Online“
„Das Inferno von 1944 und 1945, als das Mordgeschehen in den Lagern seinen letzten Höhepunkt erreichte, war also keine Folge überstürzten Handelns (...)“ | zum Artikel